Gemeinsam stark!

Auf die greichischer Insel Paros haben gemeinsam wir mit einer Gruppe Stuttgarter  Jugendlichen aus den Jugendhilfeeinrichtungen St. Josef und ProKids gebaut. Bevor der Spielplatzbau beginnt, wurden die Jugendlichen und das Bauteam zu einer Empfangszeremonie in die Schule eingeladen. Hier wurden die Jugendlichen mit Tänzen, Liedern und kleinen Geschenken von den Kinder willkommen geheißen.. Damit war das Eis gebrochen und Unsicherheiten über Kommunikation oder kulturelle Unterschiede aufgelöst. 


Am ersten Projekttag trafen sich das KuKuk Kultur Team, gemeinsam mit den Jugendlichen und Vertreter*innen von der Schule zu einer Planungsrunde. Zunächst berichteten die Eltern von der Schule von den prekären Situation der Schule, sowie den Wünschen und Fantasien der Kinder über ihren neuen Schulhof. Anschließen laufen wir gemeinsam über den kargen Schulhof, um uns selber ein Bild zu machen und erste Idee entstehen zu lassen. Die Jugendlichen finden sich in Gruppen zusammen, um gemeinsam eine Idee für eine Spielelement zu entwickelt. Diese werden am nächsten Tag präsentiert und gemeinsam mit den Bauanleiter*innen von KuKuk Kultur e.V. zu einer Gesamtplanung zusammengeführt. 


Als die Pläne einmal stehen, gibt es vom Bauleiter Johannes Lemcke-Hühner eine sicherheitstechnische Maschineneinweisung für alle Beteiligten. Dann können die Jugendlichen loslegen, ihre Ideen umsetzen. Beim ersten Schritt, dem aus heben der Fundamentlöcher, sowie der Fallschutzräume, steht die Bautruppe schon vor er ersten Herausforderung: Unter einer ca. 20 cm Erdschicht, stoßen wir auf Marmor. Schnell musste ein neuer Plan her. Danke der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Paros, konnten wir entsprechende schwere Geräte bekommen, welche die Fundamente für uns mit einem riesigen Pressluftbohrer aushämmern konnten. Ein spektakulärer Anblick!


Solange gingen die weiteren Vorbereitungen mit den Jugendlichen weiter. Gemeinsam mit den begleiteten Anleiter*innen werden die Ideen in Konstruktionen in den nächsten Tagen umgesetzt. In diesem Prozess können sich die Jugendlichen kennenlernen und die Gruppe formt sich. Trotz des Altersunterschiedes entstehen sehr schnell Kontakte und eine ausgeglichene Gruppendynamik, in der sich jede*r gesehen und akzeptiert fühlt.


„Die Dynamik der Spielplatzbaus hat sich auf das ganze Dorf übertragen. Alle freuen sich so sehr, dass ihr da seid und über das Engagement der Jugendlichen. Jeder möchte etwas dazu beitragen. Hier entsteht gerade etwas ganz besonders!“, sagt Evi Koutsospirou, Mitglied des Elternbeirates der Grundschule in Marpissa mit leuchtenden Augen. Der herzliche Empfang von der Schule trug zu einer besonderen Wohlfühl-Atmosphäre bei. Die Bautruppe wurde täglich von Eltern der Schule und Freund*innen von der Insel verpflegt und umsorgt. Auch die Kinder und Eltern der Schule halfen beim  Bauen mit. So entstanden auch unter Ihnen Beziehungen.